Modul 1: Pädagogik & Entwicklungspsychologie
Das Fundament: Du lernst, wie Kinder sich entwickeln und welche Förderbedarfe es gibt.
Der Kurs hat 600 Unterrichtseinheiten (UE) à 45 Minuten in 12 Wochen Vollzeit. Du lernst in fünf Modulen.
Zuerst lernst du Pädagogik und Entwicklungspsychologie. Du musst ein Kind verstehen, bevor du es begleitest. Danach geht es um Inklusion und die Strukturen, in denen du arbeitest. Kommunikation und Konfliktmanagement sind dein tägliches Werkzeug. Im Recht-Modul lernst du, wer dich beauftragt, wer dich anstellt und was du darfst. Am Ende stehen die Methoden der individuellen Förderung.
Jedes Modul leitet ein:e Fachdozent:in, die selbst in diesem Feld gearbeitet hat. Du lernst im Live-Vortrag, an Fällen aus echten Schulbegleitungen und im Rollenspiel. Jedes Modul endet mit einer Lernerfolgskontrolle.
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Das Fundament: Du lernst, wie Kinder sich entwickeln und welche Förderbedarfe es gibt.
Inklusion ist eine politische Entscheidung. Sie prägt deinen Arbeitsalltag. Hier vergleichen wir Anspruch und Wirklichkeit.
Du sprichst mit Kindern, Eltern, Lehrkräften und deinem Träger. Schulbegleitung ist zu einem großen Teil Kommunikation.
Hier lernst du die Gesetze hinter der Schulbegleitung. Wer sie kennt, tritt auch im Bewerbungsgespräch sicher auf.
Hier bringst du das Wissen aus den Modulen 1 bis 4 in die tägliche Arbeit mit dem Kind.
Schulbegleitung ist enge 1:1-Arbeit. In 1 bis 2 Wochen baust du keine tragfähige Beziehung zu einem Kind auf. Ein kurzes Praktikum sagt darum wenig aus. Stattdessen arbeitest du mit echten Fallbeispielen, Hospitationsvideos und Rollenspielen. Du möchtest vor dem Kurs hospitieren? Das vermitteln wir gern über unser Netzwerk inklusiver Schulen.
Ja, für die spätere Stelle als Schulbegleiter:in. Verlangt wird ein erweitertes Führungszeugnis nach § 30a Bundeszentralregistergesetz. Zum Kursstart reicht ein einfaches Führungszeugnis. Das erweiterte beantragst du beim Bürgeramt. Es kostet rund 13 € und kommt meist nach 2 bis 4 Wochen. Es muss spätestens zu deinem ersten Arbeitstag an der Schule vorliegen. Wir erinnern dich rechtzeitig.
Ja, aber nicht im laufenden Kurs. Nach dem Abschluss kannst du Themen wie Autismus, Traumapädagogik oder Förderdiagnostik in separat buchbaren Fortbildungen vertiefen. Im Job gehört Fortbildung ohnehin dazu.
Wir prüfen den Lehrplan einmal im Jahr im internen Audit. Dabei achten wir besonders auf neue Gesetze (SGB VIII, SGB IX) und neue fachliche Erkenntnisse. Größere Änderungen stimmen wir mit der fachkundigen Stelle ab, die unsere AZAV-Zulassung verantwortet.